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Mehr potenzielle Käufer für Online-Kurse erreichen

Wer Online-Kurse verkauft, kann mit geringem Aufwand dauerhaft Geld verdienen. Ein guter Online-Kurs und eine durchdachte Verkaufsstrategie allein reichen jedoch nicht aus, um langfristig erfolgreich zu sein. Dazu gehört auch das richtige Marketing.

In diesem Artikel werde ich einige einfache Instrumente des Online-Marketings vorstellen, mit denen man mehr potenzielle Käufer für seine Online-Kurse erreicht und so die Kursverkaufszahlen maximieren kann.

Übersicht

  • Eigene Website/eigener Blog
  • Gastbeiträge in Blogs
  • Facebook
  • Twitter
  • Social Bookmarking Dienste
  • Foren
  • Google AdWords
  • Virales Marketing oder Mundpropaganda

Eigene Website/eigener Blog

Wer eine eigene Homepage besitzt, sollte diese natürlich als erstes zur Vermarktung seiner Online-Kurse verwenden. Damit diese Maßnahme effektiv ist, sollte deine Website natürlich sowohl eine gewisse Linkpopularität als auch eine gewisse Besucherzahl haben, denn von nichts kommt bekanntlich nichts.

Wie du deine Kurse genau bewirbst, bleibt natürlich zu 100% dir überlassen. Eine Möglichkeit wäre beispielsweise ein Beitrag im eigenen Blog oder einfach nur ein Link.

Auf der eigenen Website bzw. dem eigenen Blog zu werben,  ist die einfachste Möglichkeit, um an neue potenzielle Käufer zu kommen. Denn man kann seine Werbung vollkommen frei gestalten und hat keinen großen Aufwand damit. Wenn du bereits eine renommierte Website besitzt, kannst du auf diese Art und Weise deine Stammnutzer auf deine neuen Online-Kurse hinweisen und so neue Käufer finden.

Ganz abgesehen von den Besuchern setzt du dir außerdem selbst einen neuen Backlink, der sich positiv auf das Google-Ranking deines Online-Kurses auswirken wird.

Gastbeiträge in Blogs

In meinen Augen sehr wirksam sind Gastbeiträge in Blogs. Dazu musst du dir zunächst einen themenrelevanten Blog suchen, der eine größtmögliche Stammleserschaft hat. Hier hilft dir Google, ähnlich wie bei den Foren bereits erwähnt. Dem Betreiber dieses Blogs schreibst du nun eine freundliche E-Mail, ob du einen Gastbeitrag zu einem Thema verfassen darfst, das in deinen Online-Kursen weiter vertieft wird.

Hast du beispielsweise Online-Kurse zum Thema Geschichte – Ost-West-Konflikt veröffentlicht, so kannst du einen Beitrag mit einer persönlichen Wertung zum Ost-West-Konflikt oder Ähnliches in einem Geschichts-Blog veröffentlichen. Hast du einen Kurs zu Suchmaschinenoptimierung, kontaktierst du populäre SEO-Blogs, um diesbezüglich Fachbeiträge zu veröffentlichen.

Wenn du nun kurze Zeit später eine nette Antwort vom Blogbetreiber erhälst, machst du dich daran, einen qualitativ hochwertigen Beitrag zu verfassen. Dieser sollte dem Leser einen Mehrwert bieten und aus mindestens 500 Wörtern bestehen, besser sind aber natürlich mehr. In diesen Artikel darfst du dann auch einen oder zwei Links zu deinen Online-Kursen einfügen, denn du verschaffst dem Blogbetreiber ja durch deinen Artikel einen Mehrwert.

Durch Gastbeiträge kann man mit einem relativ geringen Aufwand themenrelevante Nutzer (also potenzielle Käufer) erreichen und gleichzeitig Backlinks erhalten, um die Rankings der Kurse verbessern.

Facebook

Das größte soziale Netzwerk auf Erden ist natürlich für jeden Online-Marketer interessant.

Für den Anfang rate ich, sich erst mal an die eigenen Facebook-Freunde zu wenden. Man kann den Link zum Online-Kurs zunächst als Statusmeldung veröffentlichen. Facebook bietet allerdings auch die Funktion, eine Massen-Nachricht an mehrere Nutzer zu schicken.

Am besten, man wählt also die Freunde in Facebook aus, die man als am Thema interessiert einschätzt. Diesen sendet man dann eine Nachricht mit einem netten Text + Link, der sie auf den jeweiligen Online-Kurs hinweist. Vorsicht: Wenn zu aufdringlich, kann das leicht als Spam interpretiert werden!

Du kannst bei Facebook außerdem ganz leicht eine eigene Seite für deine Online-Kurse erstellen. Das wird vor allem interessant, wenn du regelmäßig neue Kurse veröffentlichst. Denn dann hast du die Möglichkeit, alle, die bei deiner Seite auf “Gefällt mir” geklickt haben, über deine neuen Kurse auf dem Laufenden zu halten.

Ein weiterer Vorteil bei deiner eigenen Facebook-Seite ist, dass du dadurch Backlinks zu deinen Kursen erhälst. Die wirken sich positiv auf die Google-Platzierungen deiner Kurse aus und bringen am Thema interessierte Besucher.

Twitter

Als nächstes wenden wir uns dem Nachrichtendienst Twitter zu. Auch hier gibt es die Möglichkeit, sich Backlinks zu ergattern.

Dazu muss erst mal ein Twitter-Account mit einigen Followern her. Das erreicht man relativ kurzfristig, indem man selbst 800-900 Usern folgt.  Viele folgen dann gerne auch dir. Das ist zwar nicht die schönste Variante, so erreicht man aber zumindest eine erste Anzahl von Followern.

Dann geht’s ans Twittern. Auch hier gilt: Je häufiger du neue Online-Kurse veröffentlichst, um so häufiger hast du “etwas zu sagen” und kannst einen mit Backlink Tweet schreiben.

Social Bookmarking Dienste

Dienste dieser Art gibt es wie Sand am Meer. Ich zeige dir hier eine kleine Liste derer, die groß genug sind, um interessant zu sein:

Viele Besucher würde ich von den Einträgen bei diesen Diensten nicht erwarten. Sie sind nur ein kleiner Bestandteil des Linkaufbaus, der jedoch in wenigen Minuten durchgeführt werden kann.

Foren

Mit Hilfe von Foren lassen sich Online-Kurse ganz gut verbreiten, jedoch ist dabei Vorsicht geboten! Denn es darf nicht aussehen wie Werbung und muss den anderen Usern helfen.

Als erstes wählt man ein geeignetes Forum aus. Die Kriterien für die Wahl des Forums sind die Folgenden:

  • Große User-Aktivität
    Ein Forum, in dem alle zwei Monate ein Beitrag geschrieben wird, bringt dir nicht viel. Es sollte mindestens ein neuer Beitrag pro Tag im Forum erscheinen, mehr ist besser.
  • Themenrelevanz
    Wie in vielen Bereichen des Marketings und der Suchmaschinenoptimierung stoßen wir auch hier auf die Themenrelevanz. Hast du beispielsweise einen Englisch-Kurs veröffentlicht, such dir ein Sprach-Forum, wenn nicht sogar speziell ein Englisch-Forum.

Themenrelevante Foren finden sich leicht mit Google. Dann muss nur noch die User-Aktivität überprüft werden. Stimmt diese, kann es losgehen. Als erstes musst du dich natürlich registrieren, um im Forum Beiträge schreiben zu können. Das geht ganz flott.

Einen Ruf im Forum erarbeiten & Kurs verbreiten

Nun solltest du für den Anfang den ein oder anderen Beitrag schreiben, der einem anderen Nutzer hilft. Stellt also jemand eine Frage zu einem Thema, in dem du dich auskennst, beantwortest du sie ihm.

Nach 3-4 hilfreichen Beiträgen deinerseits findet sich mit etwas Glück ein Post, in dem ein Nutzer etwas erfragt, was in deinem Online-Kurs erklärt wird. Dann ist es natürlich angebracht, den Link zu deinem Kurs in deine Antwort zu packen. Andere Nutzer werden diesen Beitrag meist nicht als Werbung identifizieren, da du bereits mehrere andere hilfreiche Beiträge ohne Werbung verfasst hast.

Signatur

Eine weitere Möglichkeit ist es, den Link zum Kurs in deine Signatur zu schreiben. So wird er unter jedem Beitrag angezeigt. Das wird in den meisten Foren toleriert, so lange die Signatur nicht übermäßig nach Spam schreit.

Werbe-Forum

Die letzte Werbemöglichkeit, die ich hier vorstellen möchte, ist nicht in allen Foren erlaubt. Manche Foren haben bewusst ein Werbeforum eingerichtet, in dem jeder seine eigenen Projekte bewerbe darf. Es ist natürlich offensichtlich, dass du in diesen Foren auch deine Online-Kurse bewerben kannst.

Empfehlenswert ist bei allen drei Varianten, einen kostenlosen Anreißer-Kurs zu bewerben, denn etwas kostenpflichtiges anzupreisen wird meist negativ gewertet. Wenn du dich an meiner Verkaufsstrategie für Online-Kurse orientierst, kennst du bereits die Vorzüge von kostenlosen Online-Kursen, die du praktisch als Lockvogel für deine tiefergehenden Kurse verwendest. Damit wirst du langfristig mehr Verkäufe erreichen.

Google AdWords

Alle bisher genannten Marketingmaßnahmen kosten kein Geld, sondern nur persönliches Engagement. Natürlich gibt es auch Möglichkeiten, wie man die Reichweite seiner Online-Kurse mit Geld vergrößern kann. Ich stelle hier als Beispiel Google AdWords vor.

Bei AdWords kann man kurz gesagt Werbung bei Google schalten. Der große Vorteil dabei ist, dass man die Möglichkeit hat, sehr Zielgruppenorientiert zu werben. Denn es kann exakt gesteuert werden, unter welchen Suchwörtern in Google die Werbeanzeige erscheinen soll und unter welchen nicht. AdWords erfordert für eine erfolgreiche Kampagne jedoch natürlich eine genaue Zielgruppenkenntnis, denn wer die falschen Keywords auswählt, wird zwar trotzdem Traffic bekommen, allerdings keine Verkaufserfolge erzielen.

Einem Anfänger kann ich Google AdWords nicht wirklich empfehlen, da man recht schnell einiges an Geld aus dem Fenster werfen kann, ohne damit die Verkaufszahlen zu erhöhen. Meine persönlichen Erfahrungen sprechen auch nicht gerade für AdWords. Ich habe allerdings auch schon sehr positive Erfahrungsberichte gelesen, ich glaube die Erfolge hängen stark von der jeweiligen Zielgruppe des Werbenden ab.

Virales Marketing oder Mundpropaganda

Kommen wir nun zu der letzten Maßnahme, um mehr Verkäufe mit Online-Kursen zu erzielen, die ich in diesem Artikel vorstellen möchte. Diese ist die meiner Meinung nach effektivste, gleichzeitig jedoch am schwersten erreichbare Form des Marketing. Wir reden vom viralen Marketing, im Volksmund auch Mundpropaganda genannt.

Ziel des viralen Marketings ist es, die Nutzer dazu zu bringen, die zu vermarktenden Dienstleistungen aus eigenem Bestreben weiter zu verbreiten. Am besten funktioniert das, wenn die Nutzer durch die Dienstleistungen einen wirklichen Mehrwert verspüren. Übertragen auf die Vermarktung von Online-Kursen ist das der Fall, wenn ein Nutzer sich nach der Teilnahme an einem solchen Kurs wirklich weitergebildet und gut informiert fühlt. Denn dann wird er den jeweiligen Kurs anderen Interessenten weiterempfehlen.

Aktiv antreiben kann man diesen Prozess nicht wirklich. Man wird den Effekt des viralen Marketings allerdings langfristig spüren, wenn man wirklich qualitative Kurse anbietet.

Fazit

Ich habe nun einige Möglichkeiten präsentiert, mit denen man mehr potenzielle Käufer für die eigenen Online-Kurse erreichen kann. Wenn du dich an meinen Vorschlägen orientierst, wirst du mit diesen Maßnahmen sicherlich deine Verkaufszahlen steigern können und so langfristig mehr Geld mit deinen Online-Kursen verdienen.

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2 Antworten zu “Mehr potenzielle Käufer für Online-Kurse erreichen”

  1. [...] Online-Kurses sollte dennoch ein gewisses Maß an Online-Marketing betrieben werden, um möglichst viele potenzielle Käufer des Kurses zu erreichen, beispielsweise durch die Verbreitung des Kurses in sozialen Netzwerken, Foren und [...]

  2. [...] Falls Sie selbst eine Sprache beherrschen, können Sie natürlich auch Ihren eigenen Sprachkurs erstellen und damit Geld verdienen. [...]

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